18 ter Tag
13 Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Boulia aus weiter Richtung Mount Isa. In Darranja rechts ab und die Gravelroad über Duchess nehmen



Bitte Karte klicken für Vergrösserung
Streckenlänge: ca.330 km
Streckenbeschaffenheit:
Bis Darranja geteerte Strecke in der Straßenmitte, dann Gravelroad, welche nach Regenfällen sehr matschig ist und dann tiefe Fahrrinnen hat und so manches Schlammloch bietet. Doch an den meisten Tagen des Jahres ist es hier trocken. Nur als wir da waren, hatte es ein paar Tage zuvor kräftig geregnet.

Heute wollten wir also diesem Ort mal auf den Grund gehen und erkunden was das Min Min und das Min Min Li8ght eigentlich ist. Nicht aber bevor wir uns erst einmal richtig kultiviert hatten. Es war sowieso schon ziemlich spät, denn wir hatten heute lange gepennt. So gingen wir in den Ort und betraten das erst Ostern 2000 eröffnete neu gebaute Min Min Encounter House. Hier hofften wir nun einige Antworten zu bekommen und so war es auch. Doch zuerst nahmen wir unser Frühstück in dem dem Encounter anhängigen Caffee ein. Wir setzten uns auf die Veranda und genossen unseren Caffee und die Sandwiches unter strahlend blauen Himmel und einer hervorragenden Luft. Warm, sauber und sehr trocken. Man merkte eben, das die Wüste hier nicht mehr weit war. Nun nach dem Frühstück bekamen wir dann unsere erklärug in form einer absolut klasse Show. Hier im Encounter ist nämlich eine Show, aus lautersrechenden Puppen in nachgestellter Szenerie aufgebaut. Und das in einem Ort, der über 300 km weit von dem nächsten Highway entfernt mitten im Nichts liegt. Die Show ist klase und findet jede volle Stunde statt und dauert 45 min. Es verhält sich so mit dieser Gegend. Hier war früher einmal ein wichtiger Reisezwischenpunkt, da es hier meistens Wasser im Burke River gab. Und das war wichtig, wenn man weiter in den Westen wollte. Nach dieser Ortschaft kam nämlich die Wüste und diese mußte man nach Alice Springs nunmal durchqueren. Die Ortschaft war damals noch ein paar Kilometer weiter östlich vom heutige Boulia und hieß Min Min. Hier gab es nun ein Hotel, welches Min Min Hotel hieß unmd genau gegenüber dem Hotel gab es einen Friedhof. Es muß eine ziemlich üble Gegend damals gewesen sein. Auf jeden Fall wurde diese Ortschaft durch ein Feuer um 1912 zerstört und im Hotel verbrannten einige Leute. Wie dieses Feuer entstand vermochte mir niemand zu sagen, aber die Ortschaft wurde wieder aufgebaut, aber nicht mehr am gleichen Ort, sondern dort, wo heute Boulia steht. Nur ein Store steht von der wiederaufgebaute Ortschaft noch. Der Min Min Store. Auf jeden Fall wurde nach dem Brand das Min Min Light zum ersten mal gesehen. Ein Licht, das aus der alten Min Min Hotel, genauer gesagt vom Friedhof gegenüber her4, kommt und sich auf die Reise durch die Nacht macht. Und immer wieder sahen Reisende dieses Licht, manchmal ganz nah und manchmal ganz fern, aber niemand kam jemals nahe genug an das Licht heran um es genau zu indentifizieren. Eine schöne Geschichte und Legende, aber immerhin so interessant, das selbst das australische Ferensehn sie aufgriff und eine Story darüber brachte. Auch das Institut of Touristic of Queensland fand die Story ascheinend gut und so entstand das Min Min Encounter, mit seiner tollen Show. In dieser Show, srechen hydraulisch animierte Puppen und originalgetreu nachgestellte Szenen über ihre Erlebnisse mit dem Licht. Verschiedenste Szenerien aus dem alten Min Min Hotel, von Farmen und von Truckern in lebensgröße. Also Leute, auf nach Boulia wenn ihr in der Gegend seit, landschaftlich ist die Strecke sehr schön gelegen und das Min Min Encounter ist wirklich ein besuch wert. Sicherlich wird man auch euch fragen: "Did you have seen the Light?". Man kann übrigens auch ab Darranja eine geteerte Straße nach Mount Isa fahren und muß nicht über die Gravelroad. Nach der Show wollten wir noch die Waddi Trees sehen, welche nur hier und in Süd Africa vorkommen. Dieser Baum, soll der härteste der Erde sein und sogar Äxte und Sägen zerstören. Wenn das Holz mal richtig trocken abgelagert ist, soll man ihn sogar nur noch mit hochwertigem Werkzeug bearbeiten können. Es waren nur 10 km bis zu den Waddi Trees, aber man sagte uns, das es sehr mattschig dorten sei durch den Regen der letzten Tage. Was solls, wir hatten ja Alrad und denn brauchtenh wir dann auch. Die Schlammlöcher waren gigantisch und man versank fast mit dem halben Rad darin. Aber wir bekamen unsere Waddi Trees und unser Auto eine neue Farbe, von weiß zu rotbraun. Nun, wir verließen Boulia jetzt wieder und machten uns auf den Wegt nach Mount Isa. Zuerst einmal die geteerte Straße bis Darraja, welche mal wieder Sweety fuhr und schon auf dem ersten Kilometer mal wieder ein Vögelchen platt machte. Sorry, aber ich kann nichts dafür. In Darraja nahmen wir noch einen kleinen Drink im Pub und machten uns dann auf die Gravelroad nach Mount Isa. Etwa 50 km vor Mount Isa übernahm ich dann wieder das Steuer, da Sweety irgendwie die Schnau8ze wohl voll hatte vo Fahren und so kamen wir denn in Mount Isa an. Es war genau so eine Stadt wie ich es mir vorgestellt hatte. Eine riesige Mine, um die herum eine kleine Stadt für die Arbeiter lieblos aus dem Boden gestampft wurde. Hier4 suchten wir uns nun einen Campingplatz und nach einigem suchen fanden wir auch einen. Das einzige bemerkenswerte an dieser Stadt ist wohl die Mine. Eine der größten Untertagebauwerke der Welt mit fast 500 km wege unter Tage. Doch das interessierte mich wenig, denn wenn ich Untertagebergbau sehen wollte, dann nur den altertümlichen mit Spitzhacke und Schaufel. Mit modernen Mascjhinen kann doch jeder sich durch die nErde wühlen. Auch das Kaff selbst machte keinen guten eindruck auf mich, die üblichen Supermärkte und fast keine kleinen Stores. Einige Spielcasinos für die Ber4garbeiter, damit sie ihre schwer verdiente Kohle gleich wieder los waren u7nd das wars. Wir nutzen den rest des Abends um mal wiederv unsere Wäsche zu waschen in der Laundry des Campingplatzes und so verging auch dieser Tag.

Wetter: sonnig, gegen abend einige Wolken, warm und ca. 30 Grad

Bitte Bild klicken für Vergrösserung