6 ter Tag
Aufbruch aus Sydney und erster Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Sydney aus auf den Great Western Highway Nr.4, dieser endet in den Blue Moutains, von hier aus weiter nach Katoomba und Mount Victoria, hier rechts abbiegen nach Bells. Dort links weiter nach Lithgow. Dort weiter ein Stück Richtung Bathurst um dann links nach Kandos auf die 86 abzubiegen. Diese Straße weiterfahren bis nach Capertree. Hier rechts ab nach Glen Davis



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Streckenlänge: ca.280 km
Streckenbeschaffenheit:
alles gute geteerte Straße, bis auf die Strecke zwischen Capertree und Glen Davis, hier Gravelroad

So, heute war es den soweit. Nach einem kurzen Frühstück brachen wir auf zur Britzstation um unseren Camper abzuholen. Dort angekommen war auch alles schon für uns vorbereitet und die restlichen Formalitäten im nu abgewickelt. Wir hatten uns diesmal für einen Allrad-Bushcamper entschieden, da wir ja die Straßenverhältnisse vom letzten Jahr her kannten. Das Fahrzeug, ein Toyota Landcruiser 4,2 ltr Diesel, ist zwar etwas kleiner als der normale Camper aber für zwei Leute ausreichen. Das wichtigste jedoch, man darf mit diesem Fahrzeug auch "Unseal Roads" fahren und das mußten wir diesesmal bestimmt öffters machen, denn wir wollten ja nach Darwin hinauf, also quer durch das Outback. Zunächst sollte uns unser Weg aber wieder in die Blue Mountains führen, zunächst bis nach Springwood. Leider hatte es in der Nacht wieder zu Regnen begonnen und es sah auch so aus, als würde es heute nicht mehr aufhören. Nichts desto trotz durchquerten wir Sydney nach Penrith und weiter nach Blaxland. Meine Frau war der Franser und sollte mich eigentlich von Springwood hinüber nach Richmond lotsen, aber daraus wurde nichts, wir waren schon fast in Katoomba, als ihr auffiel, das wir an der Abzweigung schon seit etwa 20 km vorbei waren. Nun gut, nicht weiter schlimm. Unser zwischenziel hieß sowieso Lithgow und das erreicht man auch von Katoomba aus. In Lithgow angekommen, suchten wir uns zuerst einmal einen Supermarkt um unseren Kühlschrank aufzufüllen und uns mit dem nötigsten zu versorgen. Dann ging es weiter. Unser Ziel für heute war eine Picknickarea bei Glenn Davis im Wollemi Nationalpark. Und es kam wie es kommen mußte, die letzten 35km waren mal wieder Gravelroad und da es fast den ganzen Tag geregnet hatte, war diese verdammt glitschig. Nun zahlte sich der Jeep bereits aus, denn mit einem normalen Camper wäre dies eine schöne Schlitterpartie geworden. Und noch etwas begegnete uns hier, Känguruhs, erst ein einzelnes und dann eine ganze Herde. Also, das es wirklich Leute geben soll, die in Australien keine Känguruhs sehen, kann ich einfach nicht glauben. Wir erreichten gegen 18 Uhr Glenn Davis und die Picknickarea. Glenn Davis ist ein kleines Kaff am Rande des Nationalparkes, verschlafen und vergessen. Die Picknickarea war wie man sie von Australien kennt, mit Toiletten und Duschen mitten im Wald. Grillplätze, Kinderspielplatz und alles was sonst noch so dazu gehört und außer uns nur noch ein anderes Camperpaar hier. Wenn es jetzt noch schönes Wetter wäre, wäre es bestimmt wunderschön hier, die Berge der Blue Mountains um uns herum, der dichte Wald und bestimmt auch viele Känguruhs. Das einzige Manko, meine Frau stieg aus dem Camper aus und stand direkt mit den Füßen in einem Ameisenhaufen. Die Viecher waren davon überhaupt nicht angetan und krabbelten ihr sofort in die Schuhe und das Bein hinaus. Tja, Angiff der Killerameisen. Nachdem wir erst einmal wieder alle Ameisen von meinem Frauchen entfernt hatten, machten wir es uns nun erst einmal gemütlich, kochten uns Kaffee und aßen eine Kleinigkeit. Nun, hoffen wir, das sich morgen das Wetter wieder bessert und wir unsere Tour weiter fortsetzen im strahlenden Sonnenschein.

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