11 ter Tag
7 ter Tag der Campertour
Flug über Calloundra und die Glass House Mountains
Fahrtstrecke:

Von Landsborough links ab nach Manley, von dort nach Montville. Von hier aus nach Palmwoods und Eudlo und dann weiter Richtung Caloundra. In Caloundra der Küstenstraße folgen nach Mooloolaba und Maroochydore. Hier rechts halten, direkt an der Küste entlang nach Coolum Beach.



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Streckenlänge: ca. 120km
Streckenbeschaffenheit:
Alles geteerte Straßen, im Hinterland teilweise sehr schmal

Morgens gegen 7 Uhr wachten wir auf und machten uns fertig. Morgentoilette, Frühstück, daBitte Bild klicken für Vergrösserungs übliche halt. Den Ablauf hatten wir mittlerweile schon recht gut drauf. Um 10Uhr verließen wir den Campingplatz um weiter zu fahren. Zuerst fuhren wir den Touristdrive weiter Manley. Der Weg dorthin schlängelte sich durch das nahe Küstenhinterland und so komisch es auch klingt, diese Gegend wird von den Aussie`s auch Hinterland genannt. Bereits an Anfang des Weges begegneten uns einige Oldtimer, die, wie es sich herausstellt, eine kleine Ausfahrt durch die gleiche Bitte Bild klicken für VergrösserungGegend machten. Mehrere Austin der Baujahre um 1950. Nach einiger Zeit überholten wir die Oldies um etwas schneller vorwärts zu kommen und nach etwa der Hälfte der Strecke kamen wir dann zum Mary Cairncrosspark. Eine Picknickarea mit wunderschönen Ausblick auf die nahen Glashousemountains. Wir legten einen kurzen Stop ein um einige Photos zu machen und fuhren weiter nach Manley. Bitte Bild klicken für VergrösserungLinks und rechts der Wegstrecke standen lauter wunderschöne Häuser und meine Frau suchte sich gleich mal eines aus. Eines, gleich ein ganzes Dutzend. Aber ich muß zugeben, die Häuser waren alle einfach traumhaft. Manley selbst entpuppte sich als ein kleines Handwerkerdorf, wo allerlei Krimskrams aus Holz, Ton, Leder, usw. gefertigt wird. Wir machten einen kleinen Spaziergang Bitte Bild klicken für Vergrösserungdurch den Ort und da die Läden teilweise offen hatten, kam es wie es kommen musste. Meine Frau verschwand in einem Laden und kam nach 20min wieder raus mit einem Hut. Endlich hatte sie einen. So einen Hut wollte sie schon die ganze Zeit haben. Dann waren wir noch in der Cityhall, wo ein kleiner Markt war und schauten uns die Sachen an. Wir fuhren dann weiter nach Montville, vorbeiBitte Bild klicken für Vergrösserung am Baroon Pocket Stausee. Montville ist ein reiner Touristenort, ein Kaffee neben dem anderen, und dazwischen immer wieder kleine Art&Crafts Läden. Trotzdem ist der Ort einen Besuch wert, denn alles ist mit viel Lebe hergerichtet worden und ein echter Augenschmaus. Auch die Kaffees sind nicht schlecht und bieten auch immer einen kleinen Snack mit an. Wir aßen dort eine Kleinigkeit,Bitte Bild klicken für Vergrösserung Pfannkuchen mit Apfelfüllung und Vanilleeis. Lecker. Weiter ging es dann nach Palmwoods und von dort nach Eudlo und dann nach Mooloolah. Wir wollten rüber zur Küste. Unser nächstes Ziel hieß Caloundra, direkt an der Küste. In Caloundra angekommen, entdeckte ich in einem Kreisverkehr ein Schild mit der AufschriftBitte Bild klicken für Vergrösserung "Aircraft Museum". Nicht lange überlegt und hin. Nach wenigen 100mtr erreichten wir das Museum bereit. Es war direkt neben dem kleinen Flughafen von Caloundra. Wir parkten und gingen hinein. Lauter alte Flugzeuge, vom Doppeldecker bis zum Kampfjet, waren hier in eine Halle und auf einem Freigelände hinter der Halle aufgestellt.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Außerdem viele alte Dokumente aus der Fluggeschichte, den 2.Weltkrieg, und verschiedenen anderen Zeiten. Nach der Besichtigung gingen wir hinaus und ich sah auf dem Flugfeld des Flughafens einen Doppeldecker stehen. Wir also hin, und sahen dann viele verschiedene kleinere Flugzeuge auf dem Rollfeld.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Bis hin zum 2 motorigen Learjet war alles da. Wir gingen am Rand des Rollfeldes entlang und betrachteten die verschiedenen Flugzeuge. An einem der Hangars an der Seite stand ein Schild einer Flugschule. 2200$ für einen Flugschein mit allen Stunden. Das ist billig. Und was stand da noch? "Trip with Hands on Trail". Stunde 50Dollar. Durfte man da etwa mal selbst Fliegen?Bitte Bild klicken für Vergrösserung Wir gingen in den Hangar und da saßen einige Piloten. Ich fragte sie, wohin der Trip ginge und ob es jederzeit möglich sei oder nur nach Reservierung. "Every time you will and where you will to fly" kam die Antwort. Das war die Gelegenheit die Küste von oben zu Betrachten und das für 50$. Bitte Bild klicken für VergrösserungEs war zwar nur eine kleine Maschine, Marke unbekannt, aber mit einem Fluglehrer als Pilot konnte da nichts schiefgehen. Meine Frau winkte dankend ab und wollte lieber am Boden warten. Ich aber war Feuer und Flamme. Der Fluglehrer checkte kurz die Maschine, und weiß mich kurz in das Cockpit ein.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Und dann ging es los. Nach vielleicht 100mtr war die Maschine schon abgehoben und wir stiegen steil nach oben. Über das Headset sagte mir der Pilot, das er erst mal auf 1000feet Höhe kommen muß, da er sonst nicht über die Ortschaften fliegen darf. Bei 1000feet ging er langsam in den Vertikalflug über und wir flogen die Küste entlang.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Ich knipste in einer Tour, bis der Photo voll war. Ein grandioser Anblick. Und immer wieder Sandbänke vor der Küste. Weiter draußen sah ich viele große Schiffe, welche, so sagte mir der Pilot, auf die Einfahrtserlaubnis in den Hafen von Brisbane warteten. Er flog nun eine steile Kurve Richtung Hinterland und stieg auf 1900feet. Und nun kam mein großer Augenblick.Bitte Bild klicken für Vergrösserung "Do you will take the Plane?" kam die Frage übers Headset. Und ob ich wollte. Er erklärte mir nochmals kurz die Bedeutung der Instrumente, der Pedale für die Trimmung und des Steuerknüppels und dann war ich dran. Erst mal versuchen das Ding gerade aus zu fliegen. Das mit der Trimmung ist gar nicht so leicht.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Dann die Anweisung eine leichte Schleife nach Süden zu fliegen und die beruhigenden Worte"no matter, i with you". Auch das klappte, zwar verlor ich bei der Schleife fast 200feet Höhe, aber für die erste Schleife war's nicht schlecht. So flog ich etwa 15min selbst und wir kamen wieder in Richtung Flugplatz. Hier übernahm nun der Pilot Bitte Bild klicken für Vergrösserungwieder und setzte zur Landung hinter einer Beaver an. Da die Beaver aber nicht schnell genug vom Rollfeld kam, startete er nochmals durch und wir drehten noch eine Runde bevor er landete. So eine Landung aus Sicht des Piloten ist schon was tolles. Ich muß sagen, die 50$ haben sich wirklich gelohnt. Meine Frau wartete schon auf mich und wir machten uns wieder auf den Weg.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Das nächste Ziel sollte Mooloolaba sein und dort speziell das Water World Museum. In diesem Museum kann man die verschiedensten Fische in Aquarien sehen. Das sollte man gesehen haben. In den verschiedenen Aquarien sind Korallenbänke oder Mangrovensümpfe nachgebildet und die dazugehörigen Fische schwimmen darin herum. Das tolle dabei ist, es gibt zwei Betrachterebenen. Einmal über dem Wasser und zum zweiten einen Gang unterhalb der Wasserspiegels. Es ist schon Bitte Bild klicken für Vergrösserungbeeindruckend, welch große Fische es gibt. Dabei rede ich nicht von Haien oder Wahlen, sondern von ganz normalen Fischen. Aber die größte Attraktion ist der Gang unter dem großen Aquarium. Haie, Rochen, und wer weiß wie die anderen Fische noch alle heißen. Sie schwimmen alle in diesem großen Aquarium herum und der Besucher geht am Grund durch eine Acrylglasröhre mitten hindurch. Beeindruckend. Die Haie gleiten majestätisch durch das Wasser, dir Rochen Bitte Bild klicken für Vergrösserungschweben dahin, und Schwärme von anderen Fischen schwimmen umher. Nur als Taucher bekommt man so etwas sonst zu sehen. Nachdem wir das Water World wieder verlassen hatten, gönnten wir uns noch ein kurzen Snack bei einem Kebab-Stand und fuhren weiter um uns ein Nachtplatz zu suchen. Zuerst nach Maroochydor. Dort war zwar gleich am Strand ein Campingplatz, aber der gefiel uns nicht. So Fuhren wir weiter nach Coolum. Es war mittlerweile schon dunkel und in der Bitte Bild klicken für VergrösserungOrtschaft fanden wir einen Campingplatz, welcher ebenfalls direkt am Strand war, aber besser und ordentlicher aussah. Es folgte die übliche Prozedur und unser Platz wurde uns zugewiesen. Wir stellten den Camper ab und gingen noch auf einen kurzen Spaziergang an die Strandpromenade. Da im Oktober hier absolute Nebensaison ist, war nicht viel los. Die meisten Läden hatten schon zu Bitte Bild klicken für Vergrösserungund so gingen wir noch auf einen Kaffee in eine der Kneipen. Wieder zurück am Campingplatz machten wir es uns gemütlich, tranken noch etwas Wein und gingen zu Bett. Wieder war ein schöner Tag vorüber.

Wetter: ca.30Grad und sonnig, abends leicht bewölkt