7 ter Tag
3 ter Tag der Campertour
Fahrtstrecke:

Von Nundle aus nach Wallabadah und dort wieder auf den New England Highway Richtung Tamworth. Den Highway weiter nach Armidale. Vor Armidale in Uralla links ab zur Fossicker Area (braunes Hinweisschild). Von dort wieder zurück nach Uralla und wieder auf den Highway nach Armidale und weiter nach Glen Innes. In Glen Innes rechts weg Richtung Grafton. Nach ca. 100km im Gibraltar Range National Park rechts in den Wald hinein zur Campingarea (direkt an der Rangerstadtion). Ca. 10 km Gravelroad bis zur Campingarea.



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Streckenlänge: ca. 300km
Streckenbeschaffenheit:
Alles geteert, nur die letzten 10 km in den Nationalpark ist eine gute Gravelroad.

Wir standen morgens gegen 8Uhr30 auf und draußen schien schon wieder die Sonne und die Vögel twischerten. Zuerst gingen wir mal duschen und kultivierten uns wieder. Dann ab zum Frühstück. Ein Frühstück mit allem drum und dran. Yoghurt,Bitte Bild klicken für Vergrösserung Müsli, Fruchtsalat, frischen Croissant und Rührei mit Schinken. Echt gut. Nach dem Frühstück ladeten wir wieder unsere Sachen in den Camper und wollten los. Da sah ich auf einem Schild den Hinweis zu einer alten Goldgräbermine. Nichts wie hin und besichtigen. Gesagt, getan. Ein altes, liebevoll restauriertes Gebäude,Bitte Bild klicken für Vergrösserung voll mit alten Sachen und einem Bergwerksstollen, welcher in den Berg führte. Leider waren die meisten der alten Stollen abgesperrt, aber es war auch so interessant. Auf alten Photos konnte man sehen, wie es hier früher aussah und unter welchen Bedingungen die Menschen die Stollen in den Berg trieben. Nach der Besichtigung fuhren wir los Richtung Tamworth. So kamen wir Bitte Bild klicken für Vergrösserungwieder auf den New England Highway. Wir fuhren dann direkt weiter nach Uralla, wo wir eine ehemalige Goldgräberstelle besichtigen wollten. In Uralla angekommen, fanden wir auch auf anhieb die Abzweigung zu Fossickers Area. Der Weg dahin war allerdings wieder etwas abenteuerlich. Nur Schotterpiste, doch nicht allzuweit. Die Fossickers Area stellte sich als ein Picknickplatz an einem Flußlauf heraus. Nicht gerade das was wir uns vorgestellt hatten, Bitte Bild klicken für Vergrösserungaber auch ganz nett. Hier trafen wir zwei australische Teenager, welche hierher zum baden gelaufen sind. Sie fragten uns, ob wir sie nach Uralla mitnehmen könnten, was wir auch taten. Von Uralla aus fuhren wir weiter nach Armidale. In dieser, etwas größeren Stadt hielten wir an und liefen etwas herum. Armidale ist ein Bishophsitz und hat somit einige beachtliche Kirchen aus dem 19Jhr.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Wir schauten uns eine Kirche an und gingen durch die Fußgängerzone von Armidale. Dort setzten wir uns in eines der Kaffees und tranken einen Kaffee. Kurz darauf verließen wir wieder Armidale Richtung Norden auf dem New England Highway um nach Glen Innes zu fahren. Dort angekommen steuerten wir mal wieder zu erst die örtliche Information an und bekamen wieder einige Tips. Doch bevor wir uns auf den Weiterweg machten mußten wir noch etwas zum Essen für den nächsten Tag Bitte Bild klicken für Vergrösserung einkaufen. Somit gingen wir zur Mainstreet und dort in einen Supermarkt. Was sollte es heute Abend zu essen geben, was wir in unserem Camper einfach und schnell zubereiten könnten? Spaghetti waren die Lösung. Wir kauften das notwendige ein und ladeten alles in den Camper. Am Ortsrand von Glen Innes wollten wir schon unseren nächsten Halt einlegen. Dort gibt es die "Stehenden Steine",Bitte Bild klicken für Vergrösserung welche die Aussie`s Stone Henghe nennen. Von dort sollte es weiter Richtung Grafton gehen. Doch am Ortsrand von Glen Innes stand wieder mal ein Schild. "No Petrol the next 120km".Unser Tank war zwar noch halb voll, aber man weiß ja nie. Also erst mal wieder nach Glen Innes hinein und eine Tankstelle angelaufen. Mittlerweile war es schon 17Uhr und gegen 18Uhr30 wurde es richtig dunkel. Für die Nacht hatten wir uns ein Picknickplatz im Gibraltar Range Bitte Bild klicken für VergrösserungNational Park ausgesucht und weil wir nicht wußten wie weit es bis dorthin noch sein würde, verzichteten wir auf die stehenden Steine und fuhren direkt los. Diese Entscheidung war auch richtig, der Tankwart sagte zwar, das es nicht weit sei bis zum Park, aber was ist für einen Aussie nicht weit? Es war zwar diesmal ein gut ausgebauter Highway, aber durch die einsetzende Dämmerung und der damit verbundenen Wildtätigkeit, konnten wir nicht mehr allzuschnell fahren.Bitte Bild klicken für Vergrösserung Als wir endlich die Abzweigung zur Picknickarea im Gibraltar Range Nationalpark fanden, war es schon wieder stock finster. Von der Abzweigung bis zur Area waren es dann nur noch 8km Schotterpiste. Als wir in der Area ankamen, stellte ich fest, daß hier noch mehr Leute übernachten wollten. Doch in einem so großen Land wie Australien ist das kein Thema. Ein paar Meter weiter durch den WaldBitte Bild klicken für Vergrösserung gefahren und schon ist man wieder alleine. Wenige Meter neben unserem Nachtstandplatz begann eine kleine Waldlichtung mit einer Wiese, und als ich wegen eines menschlichen Bedürfnisses mit der Taschenlampe dorthin ging, entdeckte ich bestimmt 10 Wollobys, die kleine Känguruhart Diese ließen sich durch mich nicht stören und grasten friedlich weiter. Ich holte schnell meine Frau,Bitte Bild klicken für Vergrösserung um es ihr zu zeigen. Etwas ängstlich, aber von der Neugier getrieben, folgte sie mir und staunte nicht schlecht. So nah hatte sie die possierlichen Tiere nicht vermutet. Wir gingen zurück zum Camper und machten uns unsere Spaghetti, tranken eine Flasche Rotwein und legten uns dann schlafen in der Hoffnung,Bitte Bild klicken für Vergrösserung das die Tierchen auch morgen früh noch da sein würden.

Wetter: ca.25Grad, leicht bewölkt